“Bedürfnisse nach Maslow
und Sheldon

“Bedür­nis­se nach Maslow und Shel­don

“Bedürf­nis­se nach Maslow und Shel­don

Was sind Bedürfnisse?

Unter Bedürf­nis ver­steht man laut Wiki­pe­dia Ver­lan­gen, Wunsch, Ansprü­che  oder etwas meist mate­ri­el­les zum Leben Not­wen­di­ges. In der Psy­cho­lo­gie wird Bedürf­nis oft defi­niert als „Zustand oder Erle­ben eines Man­gels, ver­bun­den mit dem Wunsch ihn zu behe­ben“ oder als das Ver­lan­gen oder der Wunsch, einem emp­fun­de­nen oder tat­säch­li­chen Man­gel Abhil­fe zu schaf­fen. Dafür wur­den ver­schie­de­ne Model­le ent­wi­ckelt. Wir beschäf­ti­gen uns heu­te mit den Model­len von Maslow und Sheldon.

Bedürf­nis­py­ra­mi­de nach Maslow

Abra­ham Maslow war ein us-ame­ri­ka­ni­scher Psy­cho­lo­ge und gilt als ein Grün­der­va­ter der Huma­nis­ti­schen Psy­cho­lo­gie. Sei­ne Bedürf­nis­py­ra­mi­de ist ein sozi­al­psy­cho­lo­gi­sches Modell zur Hier­ar­chi­sie­rung von mensch­li­chen Bedürf­nis­sen und Motivationen.

Laut Maslow kann die nächst höhe­re Bedürf­nis­stu­fe nur erreicht wer­den, wenn die dar­un­ter­lie­gen­den erfüllt wur­den. Der Grund: Bedürf­nis­se, die bereits erfüllt sind, wir­ken nicht mehr moti­vie­rend. In der Wis­sen­schaft wird die­ses Modell der Bedürf­nis­py­ra­mi­de theo­re­tisch und empi­risch angewendet.

Maslow bezeich­net die ers­ten vier Stu­fen sei­ne Pyra­mi­de als Defi­zit­be­dürf­nis­se und die höchs­te Stu­fe als Wachs­tums­mo­tiv. Zunächst müs­sen also Defi­zi­te aus­ge­gli­chen wer­den um schließ­lich zur Selbst­ver­wirk­li­chung zu gelan­gen. Aller­dings sagt Masow auch, dass das Wachs­tums­mo­tiv nie in Gän­ze erreicht wer­den kann.

1. Physiologische Bedürfnisse

Schau­en wir zunächst auf die unters­te Stu­fe. Phy­sio­lo­gi­sche Bedürf­nis­se sind dem­nah alle Grund­be­dürf­nis­se, die für das mensch­li­che Über­le­ben not­wen­dig sind. Die­se bil­den daher die Basis der Bedürf­nis­py­ra­mi­de. Sol­che ele­men­ta­ren Bedürf­nis­se sind Nah­rung, Was­ser, Atem­luft oder auch eine Behau­sung zum Schutz vor den Umwelteinflüssen.

2. Sicherheitsbedürfnisse

Sobald die­se phy­sio­lo­gi­schen Bedürf­nis­se erfüllt sind, strebt der Mensch nach Sicher­heit. Die Sicher­heits­be­dürf­nis­se umfas­sen laut Maslow den Wunsch nach Schutz, Sta­bi­li­tät und Ord­nung oderr auch das Bedürf­nis nach kör­per­li­cher sowie see­li­scher, finan­zi­el­ler und sozia­ler Sicher­heit. Zusätz­lich geht Maslow davon aus, dass der Mensch das Bekann­te dem Unbe­kann­ten vor­zie­he. Das lie­ge dar­an, dass Men­schen den Wunsch ver­spü­ren, alles ver­ste­hen und erklä­ren zu kön­nen. Auch der Wunsch, von einer stär­ke­ren Per­son beschützt zu wer­den, zählt zu den Sicherheitsbedürfnissen.

3. Soziale Bedürfnisse

Wer­den die ers­ten bei­den For­men von Bedürf­nis­sen erfüllt, dann kommt laut Maslow die sozia­le Natur des Men­schen zur Gel­tung und sein Bedürf­nis nach sozia­ler Bin­dung. Schließ­lich ist der Mensch ein sozia­les Wesen. Dazu gehö­ren das Bedürf­nis nach Kom­mu­ni­ka­ti­on, Gemein­schaft ( durch Fami­lie oder Freund­schaft), sozia­lem Aus­tausch, der Bei­be­hal­tung einer sozia­len Rol­le und einem siche­ren Platz in einer sozia­len Grup­pe. Geht etwa eine Bezie­hung zugrun­de, dann ver­sucht der Mensch die Lücke mit einer neu­en sozia­len Bezie­hung zu schlie­ßen. Das kennst du sicher­lich auch aus Dei­nem eige­nen Leben oder dem Dei­ner Freun­de auch.

4. Individualbedürfnisse

Wenn alle bis­he­ri­gen Bedürf­nis­se erfüllt sind, strebt der Mensch laut Maslow schließ­lich nach Macht, Aner­ken­nung, Wert­schät­zung und Sta­tus. Die Erfül­lung die­ser Bedürf­nis­se sei­en aller­dings sehr indi­vi­du­ell. Daher spricht Maslow auch von Indi­vi­du­al­be­dürf­nis­sen. Er erklärt es damit, dass für man­che Men­schen bei­spiels­wei­se Macht oder Sta­tus eine gro­ße Bedeu­tung haben kann, wäh­rend es für ande­re eine gerin­ge­re Bedeu­tung einnimmt.

5. Selbstverwirklichung

An obers­ter Stel­le der Pyra­mi­de von Maslow steht das Stre­ben nach Selbstverwirklichung.Um zu die­sem höchs­ten Gut zu gelan­gen, müs­sen alle bis­he­ri­gen Bedürf­nis­se erfüllt sein. Im Rah­men des Bedürf­nis nach Selbst­ver­wirk­li­chung möch­te der Mensch sei­ne Fähig­kei­ten, sei­ne Per­sön­lich­keit und sei­ne Krea­ti­vi­tät ent­wi­ckeln, um sei­nem Leben Sinn zu geben.

Nice to know: Maslow hat das Modell spä­ter zu einer 8‑stufigen Pyra­mi­de erwei­tert. An obers­ter Stel­le hat er die Tran­szen­denz hin­zu­ge­fügt, die Suche nach Gott. Es han­delt sich dabei um eine Dimen­si­on, die außer­halb der mensch­li­chen Beob­ach­tung liegt. Nach den Indi­vi­du­al­be­dürf­nis­sen hat er schließ­lich ästhe­ti­sche und kogni­ti­ve Bedürf­nis­se hin­zu­ge­fügt. Das älte­re fünf­stu­fi­ge Modell wird jedoch wesent­lich häu­fi­ger zitiert und angewendet.

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Tim Weisheit Tim mit Finger zeigend

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Eine wei­te­re Bedüf­nis­theo­rie haben Shel­don und Kol­le­gen auf­ge­stellt. Nein, dabei han­delt es sich nicht um Shel­don Coo­per aus “The Big Bang Theo­ry”, son­dern um Ken­non Mar­shall Shel­don. Die­ser ist Pro­fes­sor für Psy­cho­lo­gi­sche Wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät von Mis­sou­ri in Colum­bia (USA).

Die zehn wich­tigs­ten psy­cho­lo­gi­schen Bedürfnisse bezie­hungs­wei­se Moti­ve aus bestehen­den Theo­rien sind laut Shel­don  und Kol­le­gen Auto­no­mie („auto­no­my“), Kom­pe­tenz („com­pe­tence“), Bezo­gen­heit („rela­ted­ness“), Selbst­ver­wirk­li­chung („self-actua­liz­a­ti­on-mea­ning“), Phy­si­sches Wohl­erge­hen („phy­si­cal­ly thri­ving“), Vergnügen-Stimulation („plea­su­re-sti­mu­la­ti­on“), Geld-Luxus („money-luxu­ry“), Sicher­heit („secu­ri­ty“), Selbst­wert („self-este­em“) und  Popularität‑Einfluss („popu­la­ri­ty-influ­ence“).

In vie­len Blogs und Arti­keln online liest man von die­sen zehn Bedürf­nis­sen. Aller­dings fin­det man auf deutsch kei­ne Auf­schlüs­se­lung des­sen, was die­se bedeu­ten. Das tue nun ich in aller Kür­ze, um Dir noch mehr Input bie­ten zu kön­nen. Also los geht es:

Dabei beschreibt Auto­no­mie die Fähig­keit frei nach Gus­to han­deln zu können.

Kom­pe­tenz beschreibt die Fähig­keit selbst Din­ge erle­di­gen und Her­aus­for­de­run­gen meis­tern zu können.

Bezo­gen­heit heißt nach Shel­don, sich unter den Men­schen auf­ein­an­der ver­las­sen zu kön­nen. Auch ist es eine gewis­se Inti­mi­tät mit Leu­ten, auf die man sich ver­las­sen kann.

Selbst­ver­wirk­li­chung bedeu­tet, dass man selbst bes­ser ver­steht, wer man selbst ist und weiß, wohin man will.

Phy­si­sches Wohl­erge­hen heißt, dass man kör­per­lich befrie­digt ist.

Vergnügen-Stimulation heißt wie­der­um, dass man neu auf­ren­gen­de Erfah­rung gemacht hat und auch sei­ne Gren­zen aus­ge­tes­tet hat.

Geld-Luxus beschreibt die Fähig­keit, sich alles mone­tär leis­ten zu kön­nen, was man möchte.

Sicher­heit bedeu­tet, dass man im Leben eine gewis­se­ne ange­neh­me Rou­ti­ne err­reicht hat und sicher vor Unsi­cher­hei­ten ist.

Selbst­wert beschreibt, dass man eine hohe Mei­nung von sich selbst hat und schon vie­le Unsi­cher­hei­ten aus dem Weg geräumt hat.

Popularität‑Einfluss schließt heißt, dass man Füh­rungs­rol­len ein­neh­men kann, in denen man ande­re auch beein­flus­sen und anlei­ten kann. Auch der Ein­fluss auf das Handeln/Wirken ande­rer spielt hier eine Rolle.

Die Theo­rie von Maslow und Shel­don sind wis­sen­schaft­lich aner­kannt und wer­den stän­dig zitiert. Wäh­rend Maslow ein frü­her Vor­rei­ter der Bedürf­nis­theo­rie war, haben Shel­don und Kol­le­gen des­sen Theo­rien und Bedürf­nis­ka­te­go­rien wei­ter­ent­wi­ckelt. Außer­dem gibt es noch wei­te­re Bedürf­nis­theo­rien, die ich Dir in die­sem Blog zu gege­be­ner Zeit auch noch vor­stel­len werde. 

Tim Weisheit (Autor)

Tim Weisheit (Autor)

Tim ist Social Media Exper­te und hat sich auf die Berei­che Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie und Social Sel­ling spe­zia­li­siert. Mit psy­cho­lo­gi­schem Know-How und sei­ner ganz­heit­li­chen Online Mar­ke­ting Stra­te­gie ver­hilft er Selbst­stän­di­gen und Unter­neh­mern zu mehr Sicht­bar­keit, Reich­wei­te und Umsatz im Inter­net, damit Zeit gespart und Ner­ven geschont wer­den. Als aus­ge­bil­de­ter Pro­jekt­lei­ter und UX Desi­gner und doziert er unter ande­rem am COMCAVE.COLLEGE zu den The­men E‑Commerce, Mar­ke­ting und Pro­jekt­ma­nage­ment. Mit einem kla­ren vier­stu­fi­gen Kon­zept hilft er so bran­chen­über­grei­fend Selbst­stän­di­gen und Unter­neh­mern online in die Sicht­bar­keit zu kom­men und mit Hil­fe von wirk­sa­men ver­kaufs­psy­cho­lo­gi­schen Maß­nah­men ihre Umsät­ze zu stei­gern und zu ska­lie­ren. Wenn Du Dich davon ange­spro­chen fühlst, dann beglei­tet er Dich ger­ne auf dem Weg zum Auf­bau eines nach­hal­tig pro­fi­ta­blen Online Busi­ness durch psy­cho­lo­gisch fun­dier­tes Mar­ke­ting Know-How. 
Tim Weisheit (Autor)

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Tim ist Social Media Exper­te und hat sich auf die Berei­che Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie und Social Sel­ling spe­zia­li­siert. Mit psy­cho­lo­gi­schem Know-How und sei­ner ganz­heit­li­chen Online Mar­ke­ting Stra­te­gie ver­hilft er Selbst­stän­di­gen und Unter­neh­mern zu mehr Sicht­bar­keit, Reich­wei­te und Umsatz im Inter­net, damit Zeit gespart und Ner­ven geschont wer­den. Als aus­ge­bil­de­ter Pro­jekt­lei­ter und UX Desi­gner und doziert er unter ande­rem am COMCAVE.COLLEGE zu den The­men E‑Commerce, Mar­ke­ting und Pro­jekt­ma­nage­ment. Mit einem kla­ren vier­stu­fi­gen Kon­zept hilft er so bran­chen­über­grei­fend Selbst­stän­di­gen und Unter­neh­mern online in die Sicht­bar­keit zu kom­men und mit Hil­fe von wirk­sa­men ver­kaufs­psy­cho­lo­gi­schen Maß­nah­men ihre Umsät­ze zu stei­gern und zu ska­lie­ren. Wenn Du Dich davon ange­spro­chen fühlst, dann beglei­tet er Dich ger­ne auf dem Weg zum Auf­bau eines nach­hal­tig pro­fi­ta­blen Online Busi­ness durch psy­cho­lo­gisch fun­dier­tes Mar­ke­ting Know-How. 
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